An einem Kreisverkehr passieren wir das Tanzcafé Seinerzeit, ehe es weiter die kurvenlose Straße entlanggeht. Mutter starrt vor sich hin.
In „Wolkenschwer“ führt uns Eva Holzmair nach und nach in die Welt des Altwerdens und Altseins ein. Auf sehr persönliche Art und Weise erzählt die Autorin davon, was es bedeutet, als Tochter einen Elternteil sukzessive an Demenz zu verlieren, welche Hürden ihr und ihrer Mutter auferlegt werden und wie es gelingt, dabei sich selbst und vor allem seinen Humor nicht zu verlieren.
Eva Holzmair wurde in Korneuburg geboren und ist in Wien aufgewachsen, wo sie nach Abschluss eines Dolmetschstudiums lebt und arbeitet. Seit mehreren Jahren ist sie auch literarisch tätig mit Veröffentlichungen von Romanen, Erzählungen, Krimis und Theaterstücken. darin wechselt sie gerne die Sprachebenen und streut fremdsprachige Elemente ein.
Nach der Lesung gibt es die Gelegenheit für Fragen und Diskussion in gemütlicher Atmosphäre.
Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten!

Präsentation des Buchs „Flüchten. Ankommen. Bleiben“ und der Graphic Novel „Das Schutzhaus“ von Elisabeth Köpl
Mit den Gründungsmitgliedern
Beatrix Neundlinger und Sepp Stranig
Das Integrationshaus ist seit 1995 ein Schutzort für traumatisierte geflüchtete Menschen, die sich eine neue Existenz aufbauen möchten. Das „Lichtermeer“ 1993 war die Initialzündung für eine Gruppe an Menschenrechtsaktivisten rund um den Musiker Willi Resetarits für die Umsetzung der Idee eines „Projekts Integrationshaus“. 1995 fand dann die offizielle Eröffnung in der Engerthstraße 163 statt – mit Andrea Eraslan-Weninger als Geschäftsführerin.
Die Leitidee: Jede Familie und jede Einzelperson hat ihre eigenen vier Wände – einen Rückzugsort, einen Raum für sich, samt Kochgelegenheit. Die psychologische Betreuung der Kinder ist ebenfalls ein wichtiger Teil der Arbeit im Integrationshaus. Bildungspartner*innen, Buddies, Mentor*innen, Vertrauenspersonen oder einfach Helfer*innen – das Integrationshaus setzt auf die Mithilfe von Freiwilligen.
Von Anfang an kämpft das Integrationshaus für eine menschenwürdige Asyl- und Integrationspolitik.
Jährlicher Höhepunkt der Kulturarbeit des Integrationshauses ist der Wiener Flüchtlingsball.
Die Geschichte des Hauses führt zu Persönlichkeiten, deren Lebensgeschichten mit denen der derzeitigen Bewohner*innen des Hauses eines gemeinsam haben: Sie wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Der Architekt des Hauses, Dr. Karl Jaray, entstammte einer jüdischen Familie. Den Auftrag zum Bau erhielt er 1928, 1930 wurde das Gebäude fertig gestellt. Auftraggeber war der jüdische Fabrikant Hugo Bunzl, Miteigentümer des Papier-Unternehmens Bunzl&Biach. Sowohl der Architekt als auch der Auftraggeber wurden mit ihren Familien in die Emigration getrieben, ihr Eigentum „arisiert“, Angehörige wurden in den Konzentrationslagern der Nazis ermordet.
Buchverkauf zu Gunsten des Integrationshauses !!!
Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten!
Geboren in Wien als Tochter eines Malers übte Eva Meindl von klein auf den spielerischen Umgang mit der Malerei. Nach dem Studium der darstellenden Kunst an mehreren Konservatorien arbeitet sie seit 2001 als freischaffende Malerin in Wien.
Eva Meindl befasst sich in ihrer Arbeit mit der Ästhetik des Gefühls. Die komplexen und farbenfrohen Bilder, die dem von ihr entwickelten abstrakten Impressionismus zuzuordnen sind, wecken im Betrachter Lust auf mehr Die Künstlerin macht in ihren Arbeiten Hoffnung. Wenn selbst im Dunkeln noch Licht ist und in der Trauer Freude und über allem Schönheit liegt – dann scheint alles möglich.
Zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen, Ankäufe von Sammlern, sowie zwei Ankäufe der Republik Österreich.
Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten!

Die angehende Filmemacherin Eva träumt von ihrem ersten langen Spielfilm. In der Hoffnung, dass Filmmacher Dany ihr den Einstieg in die Branche ermöglicht, reist sie zu
Dreharbeiten ihres Regie-Idols nach Barcelona. Bereits nach wenigen Tagen verstrickt
Eva sich in ein unentwirrbares Beziehungsgeflecht, in dem sich Traum, Film und Wirklichkeit miteinander verweben. Evas Auseinandersetzung mit dem männlichen und dem weiblichen Blick, verpackt in eine wundervolle Sprache, beschert uns einen literarischen Hochgenuss: Es geht um Rollenbilder und den allgegenwärtigen Versuch, aus alten Mustern auszubrechen – ob in Barcelona oder an allen anderen Orten dieser Welt.
Corinna Antelmann, geboren 1969 in Bremen/Deutschland, lebt seit 2006 in Oberösterreich. Nach ihrem Diplom-Studium (Film, Literatur, Musik, Psychologie) an der Universität Hildesheim war sie in der Theaterwerkstatt Hannover und als Head-Autorin der Trickompany Hamburg angestellt. Seit 2001 arbeitet sie als freie Roman- und Jugendbuchautorin, sowie als Dramaturgin und Lehrbeauftragte. Für ihr literarisches Werk erhielt sie zahlreiche Stipendien, Nominierungen und Auszeichnungen. Zuletzt erschienen, neben Jugend- und Bilderbüchern, die Romane „Vier“, „Hinter die Zeit“, „Drei Tage Drei Nächte“ (Septime Verlag) und „Spargel in Afrika“ (Erzählung, Monika Fuchs Verlag), außerdem die Briefnovelle „Im Geiste, Anna“, in der sie sich von Motiven aus Anna Freuds Leben inspirieren ließ (Kollektiv Verlag, 2022). „Barcelona Dream. Oder: Puppen leben nicht“ ist ihr erster Roman in der EDITION ROESNER
Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten!
