Viktor Viemue: Adolf, warum musste ich in den Bunker?
Einer der letzten Zeitzeugen präsentiert seine Erinnerungen

04.03.2026, 19:00 Uhr


Adolf, warum musste ich in den Bunker? ist ein Erinnerungsroman, der das Jahr 1945 in Wien aus der Perspektive eines Kindes beschreibt. Im Mittelpunkt stehen persönliche Erlebnisse eines der letzten Zeitzeugen.

Der Autor schildert den Alltag einer Zivilbevölkerung am Ende des Zweiten Weltkrieges: Luftangriffe, Aufenthalte in Kellern und Bunkern, Nahrungsmangel und die allgegenwärtige Unsicherheit. Die Ereignisse werden nicht politisch analysiert, sondern aus unmittelbarer Wahrnehmung heraus erzählt.

Die im Titel formulierte Frage steht stellvertretend für viele unausgesprochene Fragen jener Generation, die den Krieg nicht erklären konnte, sondern nur ertragen musste.


Viktor Viemue, Jahrgang 1938, als Kind Zeitzeuge der letzten Kriegstage in Wien, erlebte nach der Flucht die Nachkriegsjahre in Westfalen und Stockholm. Nach längeren Lebensabschnitten als junger Erwachsener in Freiburg und Bremen führte ihn sein Lebensweg in den 80iger Jahren wieder zurück nach Wien.

Viktor Viemue wird über Stationen seines Lebens berichten, natürlich auch Fragen aus dem Publikum beantworten und Bücher signieren.

Passagen aus dem Buch werden von seinem langjährigen Freund Heinz Konrad gelesen.


Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten.

Tanja Hagenhofer/Kordula Brunner: Ein starker Freund für Felix

Mit starken Freunden kannst du die ganze Nacht im eigenen Bett schlafen!

14.03.2026, 16:00 Uhr

(für Kinder ab ca. 4 Jahren)

Felix und seine Kuschelmaus sind unzertrennlich … und etwas ängstlich. Kurz nach dem Schlafengehen landen sie immer wieder in Mamas und Papas Bett. Ein starker Freund für Felix muss her, oder auch zwei oder drei oder …
Ein liebevoll illustriertes Kinderbuch in Reimen.

Tanja Hagenhofer, geboren 1981 in Graz, hat sie ihr Werdegang an verschiedene Orte im Ausland gebracht – gelandet ist sie schlussendlich in Wien. Mit jahrelanger Erfahrung im Verlagswesen machte sie sich schließlich selbst ans Werk und publiziert seitdem unter literaturpur.at ihre eigenen Gedichte.
https://www·instagram·com/literaturpur_at
Die Illustratorin Kordula Brunner, Jahrgang 1987, kann heute leider nicht bei uns sein. Sie lebt und arbeitet im oststeirischen Friedberg. Seit sie Stift und Pinsel halten kann, hat sie diese nie mehr losgelassen und ihr Können und ihren flexiblen Umgang mit verschiedensten Designstilen stetig weiterentwickelt: in vielen Projekten, Drucksorten und Büchern. Mehr auf illukordi.at
https://www·facebook·com/illukordi/
https://www·instagram·com/illukordi

Nach der Lesung kann man sich ein Autogramm von der Autorin holen!


Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten.

Mit Erdäpfeln ein Land vor der Hungersnotbewahren:

Jacqueline Fedy/Régis Noël: Parmentier. Wie kam der Apotheker zur Kartoffel?

21.03.2026, 16:00 Uhr

(für Kinder ab ca. 9 Jahren)

Wer kennt Parmentier? Wer weiß, welche Wunder dieser berühmte französische Held für die Armen im Königsreich Ludwigs XVI vollbracht hat? Dass er erfindungsreich, listig und ein guter Koch war? Und darüber hinaus gleitet er bald in eine Welt, wo er sich mit einer kleinen Maus anfreundet, eine widerspenstige Tochter bekommt, in die Antike zu Sokrates reist, um nur ein paar von seinen Abenteuern zu nennen.

So erzählt Jacqueline Fedy diese Geschichte ihren Enkeln. Sie ist Französin und möchte ihren österreichischen Enkelkindern ein bisschen etwas von der Geschichte ihrer Heimat weitergeben. Und weil sie ungern komplett auf ihre Sprache verzichtet, gibt es hier und da französische Ausdrücke, die sich wie Ostereier im Wald verstecken.

Auch ein paar Schimpfwörter kann man entdecken, das ist immer nützlich!

 

Jaqueline Fedy ist französische pensionierte Ärztin, genießt nun ihren Ruhestand im Burgenland am Friedrichshof, wo sie bereits seit 35 Jahren mit ihren Pferden und Hunden lebt.

Ihr erstes Buch „Marielle oder Rückkehr zu den Wurzeln“, eine Autofiktion, ist 2020 auf Deutsch erschienen.


Nach der Lesung kann man sich ein Autogramm im Buch holen!

Christl Greller: TAGSÄTZE zur Nicht- oder Bewältigung. Poetische Notate

mit einem Vorwort von Christian Teissl

25.03.2026, 19:00 Uhr


Die Tagsätze zur Nicht- oder Bewältigung werfen Schlaglichter auf einzelne Tage. Facetten des Jahres, des Lebens, glänzen auf. So unterschiedlich sie sind, so zusammenhanglos sie bei flüchtiger Betrachtung erscheinen mögen – zusammen sind sie konzentriertes Leben und ergeben ein dichtes, interaktives Gewebe. Das Alltägliche mag oft den Anschein von Monotonie erwecken, doch aufmerksam betrachtet, fallen die darin verstreuten Edelsteinchen auf, die zu beachten wir oft keine Zeit finden. Von Banalität bis zu den großen Umbrüchen, die das Leben auf den Kopf stellen, von (fast) biblischer Tragik bis zu (oft unfreiwilliger) Komik ist auch hier alles enthalten, was uns täglich begegnet. Einzeln herausgehoben, ausgeleuchtet, eventuell vergrößert für bessere Sichtbarkeit.

Christl Greller arbeitete in der internationalen Werbebranche, bevor sie sich dem literarischen Schreiben zuwandte. In ihren Arbeiten thematisiert sie das Schicksalhafte, die Angst und Heimatlosigkeit des Menschen. Die Frage nach dem Selbst, die Auseinandersetzung mit Werden und Vergehen entwickeln in ihren Texten eine berührende Prägnanz. Einfühlsam widmet sich Christl Greller den Zeit-Phänomenen und setzt sie in überraschenden Bildern um. Ihre Sprache zeichnet sich aus durch Sinnlichkeit und Musikalität.

Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten.

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