Wien 1908: Während Kaiser Franz Joseph sein 60. Thronjubiläum feiert und Wien zu Ehren des Monarchen in festlichem Glanz erstrahlt, brodelt in den dunklen Kanälen der Hauptstadt eine tödliche Verschwörung. Serbische Nationalisten unter der Führung des berüchtigten Dragutin Dimitrijevic planen ein Attentat, das das Habsburgerreich für immer erschüttern könnte. Die scharfsinnige Journalistin Emilia Freifrau von Ferteci bekommt Wind von der Verschwörung und beschließt, das Komplott aufzudecken – koste es, was es wolle …
Wolfgang Weinlechner, Jahrgang 63, ist Unternehmer, Familienvater, Charterskipper, leidenschaftlicher Opernbesucher, Hardrock-Fan und Hobbykoch. Was fehlt ihm noch zum Lebensglück? Das Schreiben! Nach zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien von Verlagen in Österreich, der Schweiz und in Deutschland erscheint mit „Illumination für Franz Joseph“ nun sein erster historischer Roman, der in seiner geliebten Heimat, der Stadt Wien, im Jahr 1908 angesiedelt ist. Wolfgang Weinlechner ist mehrfacher Preisträger von Literaturwettbewerben, unter anderem des Mölltaler Kurzgeschichten-Preises, der Berliner Wortrandale und des Wettbewerbes des renommierten Literaturhauses Zürich. Sein Motto: Let me entertain you!
Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten.


Viele der Gedichte von Elisabeth Frischauf handeln von Erinnerungen. In dem Gedicht, das davon erzählt, wie sie als Kind gemeinsam mit ihrer Mutter ihren ersten Schal strickt, ist zwischen den Zeilen die im Holocaust ermordete Großmutter präsent. Elisabeth Frischauf lebt im Bewusstsein der Vergangenheit und vermag dieses gelebte Geschichtsbewusstsein in Gedichten wie der Ode an die Erdnussbutter einer heutigen Leserschaft zugänglich zu machen. Zugleich ist sie aber auch eine Dichterin, die wach und hellhörig am aktuellen Weltgeschehen teilnimmt. Zweisprachige Lesung der Gedichte von Elisabeth Frischauf und ihrer Übersetzerin Astrid Nischkauer.
Elisabeth Frischauf (geboren 1947 in New York) wuchs in der Upper West Side von Manhattan, New York auf. Elisabeth Frischaufs Mutter, die Psychoanalytikerin Else Frishauf (geb. Pappenheim, 1911–2009) floh 1938 vor den Nazis aus Wien über das Mandatsgebiet Palästina in die USA. Den ebenfalls aus Wien emigrierten Stephan H. Frischauf (Stephen H. Frishauf,1920–2011) kannte sie von Kindheit an. Im Exil in den USA begegneten sich Elisabeth Frischaufs Eltern wieder und heirateten 1946. Elisabeth Frischauf, ausgebildete Fachärztin für Psychiatrie in New York, ist seit über 40 Jahren künstlerisch aktiv und seit über einem Jahrzehnt ausschließlich als Künstlerin tätig. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Materialien und in diversen Medien, schafft Keramiken, Aquarelle, Collagen, Mobiles und Installationen. Eng mit ihren Kunstwerken verbunden ist das Schreiben von Gedichten.
Bruno Schwebel besaß die Fähigkeit, sich die Sprache und Kultur Mexikos so vollständig anzueignen, dass seine Ausdrucksweise und seine Art, das Leben in diesem Land zu sehen und zu leben, den Eindruck erweckt, als stamme er selbst aus der mexikanischen Hauptstadt. Aus dem mexikanischen Spanisch übersetzt wurden die Erzählungen von Christian Kloyber, Experte für Exil in Mexiko und langjähriger Freund Bruno Schwebels. Christian Kloyber liest aus dem Buch und gibt Einblick in Leben und Werk von Bruno Schwebel.
Bruno Schwebel, geboren 1928 in Wien, flüchtete mit den Eltern 1938 nach Frankreich, 1941 nach Portugal und 1942 nach Mexiko. Er lernte und studierte an einer Kunstschule und an der Technischen Hochschule in Mexiko-Stadt. Vielfach begabt, wurde er technischer Direktor einer Fernsehanstalt, Schachmeister von Mexiko-Stadt, zeigte seine Bilder in zahlreichen Ausstellungen und trat als Schauspieler und Akkordeonspieler auf. Er starb am 21. Februar 2011 in Mountain View, Kalifornien.
Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten.

Knapp eine Million sekundäre und funktionale Analphabet*innen in Österreich, dabei ist Lesen eine der Grundlagen für die Teilhabe an der Gesellschaft als bewusste Bürger*innen, ist Schlüssel zur Welt! Zudem mindert mangelnde Lesekompetenz die beruflichen Chancen: Grund genug, den Welttag des Buches am 23. April mit der Großaktion STERNLESEN zu begehen, um auf die Bedeutung des Lesens hinzuweisen. In allen neun Bundesländern startet eine Autorin oder ein Autor um 8 Uhr morgens, im Gepäck eigene sowie fremde Werke, vorzugsweise in einem Kindergarten oder einer Volksschule. Wechselt alsdann zur Sekundarstufe I und II, liest in Altersheimen, kleinen Büchereien, Lesezirkeln oder anderen Orten, um bei der neunten Lesung auf ihre
anderen acht Kolleg*innen zu treffen und mit ihnen gemeinsam ein Lese-Event zu bestreiten, dessen Auftakt ein Lese-Flashmob im öffentlichen Raum ist.
Initiiert und organisiert wird STERNLESEN von Marlen Schachinger-Pusiol, die diese wichtige Aktion bei Bücher Wittmann präsentiert. Sie wurde im Dezember 1970 geboren. Geschichten wuchsen mit ihr, stärkten sich am Klang der Wörter in Gedichten, verzweigten sich in der Lektüre in alle Himmelsrichtungen, schufen Universen und Bildwelten, wurden Klangraum und Lebensmittel. Sie sieht, was vor sich geht, will Welt in ihrem Sein und ihrem Könnte umfassen, will gestalten. Sei es in ihren Büchern, in ihren Filmen, sei es in fremden Sprachwelten oder in den Erzählungen anderer, denen sie zur Welt verhilft. Da dies alles auch einen Boden braucht, studierte sie Komparatistik und Sprachen.
Zuletzt erschienen: ›Landschaften in Schalen‹ (2025), ›Frauen lieben lernen‹ (2025), ›Der Mann, der einen Berg versetzte, da seine Frau ihr Leben lebte‹ (2024). Schreibend setzt sie sich auch mit den Werken anderer in ihrem Blog ›Mitlese‹ oder in Einzelpublikationen auseinander. Zahlreiche Literaturpreise und -stipendien, zuletzt war sie Stipendiatin der Kunstsammlung OÖ, Bad Hall. Als Dozentin für literarisches Schreiben will sie in Workshops – u. a. am Institut für Narrative Kunst Niederösterreich – Menschen zur Sprache bringen und die Liebe zum gestalteten Erzählen nähren.
Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten.