
Armin Baumgartner, geboren in Neunkirchen, NÖ, lebt und arbeitet als Schriftsteller und
Korrektor in Wien
Alois-Vogel-Preis 2014,
Staatsstipendium für Literatur 2016/17
Er liest aus „Klopfzeichen" und „Knappe Titel“. Passend zur Ausstellung wird er einen Vorgeschmack auf „Im Schwinden der Gegenwart" aufs Publikum loslassen.
Ausstellung: "Bilder vom Gehen" (kleinformatige Fotoreihe aus den Jahren 2024
Nach der Lesung gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Armin Baumgartner signiert gerne seine Bücher.
Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten

Ein romantisches Wochenende in einer Berghütte: Das ist der Plan von Dominik und Nelly. Doch schon bei der Ankunft spüren sie, dass mit der abgelegenen Alm etwas nicht stimmt. Die Einheimischen reagieren abweisend, ein stummer Greis streift durch den Wald, und auf einem verwahrlosten Hof geschehen Dinge, über die niemand sprechen will. Als Dominik sich aus Neugier vor Ort umsieht, setzt er etwas in Gang, das niemand mehr aufhalten kann – und ein gnadenloser Kampf um Leben und Tod beginnt.
Alexander Cimzar, 1988 in Klagenfurt am Wörthersee geboren, arbeitete nach journalistischen Stationen in verschiedenen Berufen und unterrichtete von 2016 bis 2025 an einer Oberstufe Geschichte, Politische Bildung, Ethik und Deutsch. Seit 2024 veröffentlicht er seine Romane auch unter seinem bürgerlichen Namen. Er lebt und schreibt in Klagenfurt und in einer Berghütte.
Nach der Präsentation gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und das Buch signieren zu lassen.
Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten.

Verena Gotthardt, geboren in Klagenfurt. Studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien Bildende Kunst / Fotografie. Zahlreiche Auszeichnungen, 2021 für den Ingeborg-Bachmannpreis nominiert, 2023 Rohan Stipendiatin in La Rochelle
Die Erzählungen des Bandes Die jüngste Zeit sind lyrisch verdichtete Erkundungen von Erinnerung, Zeit und Vergänglichkeit. In poetischer Sprache und fragmentarischer Form nähern sich die Texte jenen Momenten, in denen sich die Welt verlangsamt: ein leerer Platz, ein aufbrechender Himmel, das Schweigen zwischen zwei Menschen. Es geht um das Innehalten, das Hinsehen, das tastende Denken – sei es beim Betrachten von Fotografien, dem Erkunden der Familiengeschichte oder beim Entschluss des Protagonisten eines Morgens, nicht mehr aufstehen zu wollen.
Solidarität – Das wichtigste Prinzip Ein Gespräch von Marcus Strohmeier mit dem Sozialisten und Shoah-Überlebenden Rudi Gelbard. Mit einem biografischen Essay von Alexander Emanuely.
Rudolf Gelbart wurde 1930 in Wien geboren. 1938 wurde er wegen seiner jüdischen Abstammung von der Schule verwiesen, 1942 wurde er mit seinen Eltern ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Linkssozialistisch-zionistische und sozialdemokratisch-zionistische Mithäftlinge weckten das politische Interesse des Jugendlichen. Nach der Befreiung holte Rudolf Gelbard die Schulbildung zum Teil im Privatunterricht nach. Er arbeitete in verschiedenen Berufen, bevor er 1975 zum "Kurier" kam. Hier war er Mitglied der Ombudsmann-Redaktion und führte zeitgeschichtliche Recherchen durch. Er war Beobachter in Prozessen gegen NS-Kriegsverbrecher und Neonazis. Gelbard wurde Mitglied der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer, trat als Zeitzeuge in verschiedenen Bildungseinrichtungen auf und gehörte dem Vorstand des Dokumentationsarchives des Österreichischen Widerstandes an. Mit seinem Schicksal befassen sich mehrere TV-Dokumentationen.
Frau Gotthardt liest selbst aus Die jüngste Zeit, für Herrn Gelbard springt Theodor Hartmann ein.
Nach der Lesung gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Frau Gotthardt signiert gerne ihr Buch, Herrn Gelbards Buch gibt es nur unsigniert.
Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten.